Personen


Forschung

Die Forschungsergebnisse unseres Studienbereichs sind ein Garant, um die Lehre fortlaufend aktuell zu halten und zu vertiefen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerschulen, Institutionen und Wirtschaftspartnern entstehen starke Netzwerke, die den Studierenden den Zugang zur Berufspraxis erleichtern.



Postproduktion

Das Forschungsprojekt „Innovationspotential für die Postproduktion“ (geplanter Abschluss Mai 07) beschäftigt sich mit den gestalterisch-künstlerischen Merkmalen des Videoclips. Dabei stehen Fragen nach der Herkunft der angewendeten Visualisierungsstrategien und nach deren Beziehung zu (innen-) zeitlichen und neuronalen Prozessen im Vordergrund. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Wechselwirkung zwischen diesen Bildfindungen und der Weiterentwicklung postproduktioneller Verarbeitungsmöglichkeiten.

Neben dieser Untersuchung audiovisueller Kurzformen sollen in Folgeprojekten ähnliche Fragestellungen auf weitere Grenzbereiche des Films angewendet werden.


Out-of-Home-Displays

Das KTI-Projekt "Out-of-Home-Displays" untersucht das Vordringen von Displays in den öffentlichen Raum. Der Umgang mit diesem neuen Medium, das die Palette der visuellen Kommunikationsmittel um das bewegte Bild erweitert, erweist sich in der zielgerichteten Anwendung nicht einfach: Einerseits kann weder auf die Gestaltungsformen des (Werbe-)Films noch auf die der Grafik zurückgegriffen werden, andererseits fehlen Untersuchungen, die der Medienwirtschaft als Planungsgrundlage dienen könnten.

Mit gezielt entwickelten Testbeiträgen werden die Gestaltungsspezifika der "Out-of-Home"-Displays (Grösse, Ort, fehlendes Medium Ton usw.) als formale Merkmale der Medienwirkung erforscht und ihr Anteil an der Medienleistung der Displays nachgewiesen.


Filmarbeitskurse 1967-1969

Das KTI-Projekt der HGK Zürich diente der Aufarbeitung der drei Pilot-Kurse, welche in einer bewegten Zeit die eigentliche Film-Ausbildung an der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich vorbereitete - diese sollte dann aber erst 1992 tatsächlich starten. Ein wichtiger Teil dieses Forschungsprojektes, an dem die HGK Luzern in der Person von Tobias Wyss (1969 Student im letzten Pilot-Kurs und heutiger Leiter des Studienbereichs Video an der HGKL) und von Sascha Graf (Spezialist für die DVD-Herstellung und ehemaliger Student/Assistent an der HGKL) mit beteiligt waren, ist die Inventarisierung, Restaurierung und Digitalisierung der dort entstandenen 35 Kurzfilme. Als Resultat entstand das Buch:

Literatur

«Wir wollten den Film neu erfinden» Die Filmarbeitskurse an der Kunstgewerbeschule Zürich 1967–1969, von Thomas Schärer,
2005, 200 Seiten, 115 Fotos und Dokumente, mit DVD (190 Minuten Film, 35 Minuten Audio plus Fotos), Pappband ISBN 3-85791-472-6


    On air – on line – on live

    Erste offizielle Forschungsgelder erhielt die HGK Luzern im Herbst 2002 mit dem KTI/Aktion Dore-Projekt "on air - on line - on live". Hintergrund dieses Forschungs-projektes, das im Dezember 2003 abgeschlossen wurde, war das 2002 ins Leben gerufene dante.tv – design, art, news, trends & events – eine Fernseh-Produktions-Gemeinschaft von europäischen Kunsthochschulen, welche Diplom- oder Masterstudien-gänge für Film, Video und Multimedia-Kunst anbieten.

    Die Grundidee bestand darin, an verschiedenen Kunstschulen Europas mit Hilfe des dante.mobil Programmeinheiten zu produzieren und diese dann regional zu verbreiten. Im Anschluss an das Forschungsprojekt wurde das dante.tv-Projekt als Interreg-IIIc-Initiative der HGK Luzern weiter entwickelt und zur Finanzierung auf europäischer Ebene eingegeben, wo es scheiterte.


      dante.tv

      dante.tv - design, art, news, trends & events hiess die geplante Fernseh-Produktions-Gemeinschaft von europäischen Kunsthochschulen, welche Diplom- oder Master-Studiengänge für Film, Video und Multimedia-Kunst anbieten. Idee war, dass eine Zentralredaktion aus den Produktionen der einzelnen Bildungsinstitute Programm-Einheiten zusammenstellt, die von allen an dante.tv beteiligten Kunsthochschulen zum selben Zeitpunkt jeweils regional verbreitet werden.

       In einem ersten Schritt wurden mögliche Partner-Institutionen für eine erste Kerngruppe gesucht. Bei der Auswahl ging es um ein möglichst breites Spektrum von audio-visuellen Ausbildungsprofilen und die Vertretung der wichtigsten kulturellen und sprachlichen Regionen Europas.